Meine Arbeitsschwerpunkte
Generell umfasst mein Arbeitsgebiet das Spektrum aller psychischen Erkrankungen. Im Laufe meiner bisherigen Ausbildung, meiner Praxis und durch meine persönliche Erfahrung habe ich folgende Schwerpunkte entwickelt:
- Besondere Herausforderungen im Alltag durch körperliche und/oder Sinnesbeeinträchtigungen und/oder chronische Erkrankungen, insbesondere PAIS, LC, PCS, PEM, POTS, MCAS, ME/CFS sowie chronische Schmerzen
- Pacing, Atem- und Entspannungstraining
- Depression, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Grübeln
- Angst, Prüfungsangst, Versagensangst, Existenzangst, Panikattacken
- Burnout, Überlastung, Überforderung, Stress
- Lebenskrisen, kritische Lebensereignisse (Scheidung, Unfall, Erkrankung, Arbeitslosigkeit etc.)
- posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Entscheidungsfindungsprozesse und Persönlichkeitsentwicklung
- Selbstwert, Sinn und Identität
- Beziehungskrisen oder Trennungen
- Trauerprozesse und Abschiede - von allen Lebewesen
Zielgruppen
Jugendliche (16−18)Junge Erwachsene (18−29)
Erwachsene
Hausbesuche in Teilen Wiens nur nach Vereinbarung TELETHERAPIE
Fremdsprache: Englisch
Spezialangebote
Psychotherapeutische Online Begleitung bei Long Covid sowie ME/CFS
Psychotherapie bei Erkrankungen wie Long Covid oder ME/CFS hat keinen Anspruch auf Heilung, da diese Erkrankungen keine psychische Ursache haben, sondern multisystemisch sind. Es steht daher eine unterstützende, ressourcenfördernde Begleitung bzw. Coaching im Vordergrund. Erste Erfahrungen in der Arbeit mit Long Covid Patientinnen konnte ich bereits 2021/22 während meiner Tätigkeit in einer Reha-Klinik machen.
Nicht auf die Defizite zu schauen, sondern auf das, was dennoch geht. Auch wenn es nur kleine Dinge sind. Aus eigener Erfahrung kann ich gut nachvollziehen wie Hilflosigkeit, Ohnmacht, Zorn und Wut immer wieder auftauchen. Wichtig ist es, sich dabei nicht sich selbst und seinen Selbstwert zu verlieren.
Veränderungen im eigenen Umfeld, Behördenwege, rechtliche Schritte, vielfach Unverständnis im engsten Familien- und Freundeskreis können auf Dauer eine Belastung darstellen und Selbstzweifel entstehen.
Selbstverständlich wird immer auf die jeweilige Belastungsgrenze und das individuelle Pacing geachtet! Teletherapie und kürzere Einheiten sind möglich!
Entspannung, Atmung und Pacing
Gezielte geführte Entspannungseinheiten können bei Angst, Stress, Überlastung, Konzentrationsstörungen, chronischen Schmerzen, PAIS, LC, ME/CFS etc. als hilfreich erlebt werden. Ziel ist es, diese Übungen auch in den eigenen Alltag ohne großen Aufwand integrieren zu können.
Dies gilt auch für das bewusste Atmen, nicht nur um die Lungen gut mit sauerstoffreicher Luft zu füllen, sondern auch das Zwerchfell zu trainieren.
Der Atem ist wie ein guter Freund, der uns stetig begleitet und mit dessen Hilfe Beruhigung und Entspannung entstehen kann.
Pacing ist eine Technik, um mit seiner Energie gut umgehen zu können.
Dies ist vor allem wichtig, wenn man von einer Erkrankung wie PAIS mit PEM betroffen ist.
Ich kenne Pacing bereits von meiner Arbeit in der Auszeit-Rehaklinik sowie durch meine eigene Pacingroutine.
Naturgestützte Interventionen
Wenn es für Sie passt, können einzelne Einheiten auch in einem Park bzw. im Grünbereich der Praxis stattfinden.
Die (therapeutische) Kraft der Natur (des Gartens, der Landschaften) ist in der Integrativen Therapie gut erforscht.
Die positive Wirkung auf unsere neuroimmunologischen Prozesse ist ebenfalls erwiesen. Im speziellen Setting des
„Walk and Talk” kommen nicht nur wir „in Bewegung”, auch unsere Gedanken bewegen sich in neuen Bahnen. So können
neue Perspektiven entwickelt werden, die fördernd und heilend sind. Zusätzlich können spezifische naturgestützte Übungen bei unseren Wegen therapeutisch eingesetzt werden.
Als passionierte „Natur- und Grünbegeisterte” kann ich Sie in diesem Kontext bestens begleiten!
Ich habe mich in meiner Masterarbeit eingehend mit dem Thema befasst.
© 2019-2026, Mag. Nicole Scholz, MSc